Hier ist nun das erste bewegte Bildmaterial aus „Kein Morgen“. Ein Trailer folgt!

Hier ist nun das erste bewegte Bildmaterial aus „Kein Morgen“. Ein Trailer folgt!

Nachdem der Rohschnitt von „Kein Morgen“ gezeigt, alle Fragen von Seiten der Dozenten geklärt und die Bachelorarbeit geschrieben ist, ist es offiziell: Ich bin kein Student mehr. Genauer gesagt gilt dieser Status jetzt seit 18 Tagen. 18 Tage in denen ich mein erstes KVB Ticket gekauft , infolge dessen ein Fahrrad zugelegt und weitere diverse Abgaben gezahlt habe, von denen mir nur die Hälfte wirklich sinnvoll erscheinen. Mal abgesehen davon, dass das schon nervt, muss man dafür auch noch sämtliche Formulare ausfüllen, unterschreiben und per Fax oder Post quer durch Deutschland verschicken. Die Bürokratie während des Studiums (Bafög, etc) war eben doch nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was folgt… und ich dachte es kann nicht schlimmer werden.
Aber die 18 Tage haben auch etwas Positives an sich. Seit nämlich 18 Tagen (zugegebenermaßen 21, aber so ist es für den Text schöner) arbeite ich für die Produktionsfirma Cinema-Ergo-Sum als Erster Aufnahmeleiter an dem ambitionierten Langfilmprojekt „Extinction – The GMO Chronicles“. Genauer gesagt handelt es sich um den Nachdreh, weswegen auch schon ein Trailer zum Film im Netz zu finden ist. Die Vorbereitungen sind so weit vorangeschritten, dass wir kommende Woche schon an den Drehort in die Eifel fahren. Ein paar anstrengende Tage waren das und die folgenden 2 Wochen werden sicherlich nicht entspannter. Aber es lohnt sich. Das Team ist unglaublich engagiert, die Produzenten stehen zu 200% hinter dem Film und ich lerne jeden Tag viele Dinge dazu. Nicht zuletzt aufgrund eines sehr fähigen und kommunikativen Herstellungsleiters.
Näheres zu dem Projekt folgt sicherlich nach dem Dreh. Auch wenn ich mir dann erstmal 1-2 Wochen Pause gönnen werde. 5 Jahre keinen Urlaub gemacht, 2 Jahre neben dem Studium Nachtschichten bei TvTotal, jede freie Woche der Semesterferien für Praktika oder sonstige Nebenjobs genutzt. Zeit für ein wenig Ruhe! Und vielleicht gibts beim nächsten Eintrag den Trailer zu „Kein Morgen“. So ganz ohne geht ja auch nicht ![]()
Bis dahin einen angenehmen Herbstanfang…
Achja, und bevor ich es vergesse: Das Studium ist erfolgreich abgeschlossen!

Dominik Krug, Verfasser des Drehtagebuchs von „Wenn heute noch gestern ist“, hat erneut festgehalten, was genau passierte. Diesmal natürlich für Kein Morgen.


Das wars also. Nachdem ich gestern den letzten Pinselstrich vollzogen habe, ist die Hütte wieder in ihrem ursprünglichen Zustand. Die Wände weiß, die Räume leer, der Garten verlassen. Ruhe.
24 Stunden danach. Langsam lässt sich das Projekt gänzlich in mir nieder. Reflexion. In keinem Moment Zweifel an der Produktion, alles verlief nach Plan. Das Team zur Hälfte unbekannt und doch fimiliär.
Jede Minute. Ohne das Material zu sichten versuche ich mir einen Eindruck zu machen. Stimmungsfindung in eigenen Erinnerungen. Abgleichen mit Tatsachen… vielleicht nächste Woche.
Dankeschön. Allen Beteiligten im Team, Sponsoren, Helfern.
Impressionen.







Nach unserer letzten Motivtour steht nun jedes wichtige Motiv. Bereits nächstes Wochenende beginnen die Vorbereitungen der Ausstattung. Unser Film wird von Tag zu Tag greifbarer – ein tolles Gefühl. Um euch daran teilhaben zu lassen, hier ein paar Fotos der Motive im derzeiten Zustand.


Während wir also noch in der Vorbereitung sind, drehen derweil bereits Kommilitonen ihre Filme. An zwei dieser Produktionen bin ich phasenweise beteiligt, sofern es meine Zeit eben zulässt. Ein Bericht zu den Dreharbeiten der beiden Projekte „Mule“ und „Family Business“ folgt in Kürze.

Derzeit sind Marc, Mareike und ich wieder im hohen Norden unterwegs, um für „Kein Morgen“ zu sorgen. Entstanden ist in diesen Tagen auch die erste Teaser Seite für „Kein Morgen“ mit ein paar Infos und dem Teaser Poster.
Mehr Infos folgen in den nächsten Tagen.

„Auf den letzten Kilometern seines Lebens erfährt Jürgen, was es bedeutet, anzukommen.“ - Logline „Soltau“ (AT)
Kurz nach der Premiere in Köln von „Wenn heute noch gestern ist“ (Artikel dazu folgt, sobald ich Bilder habe), habe ich mich spontan dem oben genannten Projekt angeschlossen und als 1st AD mitgewirkt. Verantwortlich für diesen Film zeichnen sich Kim Düsselberg (Produktion, Drehbuch), Peter Hümmeler (Regie, Drehbuch) und Paul Pieck (Kamera), die ein tolles Team von jungen Filmemachern um sich versammelt haben. Mit diesen rund 30 Leuten zogen wir also 8 Drehtage durchs Land rund um Köln, um mit dem 9. Drehtag auf Norderney die Dreharbeiten zu finalisieren. Das Team harmonierte von Anfang an und auch ich kam langsam in die für mich neue Position des 1st AD rein, nicht zuletzt aufgrund der hervorragenden Unterstützung von Marc Menningmann an der Base und der Rolle des Set-ALs.
Das Team arbeitete konzentriert und so blieben alle Drehtage in einem geordneten, wenn auch körperlich anstrengenden Verhältnis. Ein Road Movie symbolisiert das Unterwegs-sein, was sich direkt auf den Ablauf der Dreharbeiten auswirkt. Und so wechselten wir die Motive wie unsere Unterwäsche – soll heißen täglich.
Der letzte Drehtag auf Norderney war wahnsinn. Wir haben nicht nur den schönsten Sonnenuntergang der letzten 5 Jahre gesehen (O-Ton Besitzer „Weiße Düne“, was ich hier nur empfehlen kann, wenn man Atmosphäre und gutes Essen schätzt), sondern auch anderweitig jede Minute auf der Insel genossen. Insbesondere das Cross-Golfen konnte Begeisterung in mir wecken. Die schönen Bilder für das Finale des Films waren da noch das Sahnehäubchen.
Insgesamt also ein toller Dreh, der als fertiger Film am 11.11. Premiere feiert. Ich bin gespannt! Und jetzt gehts an den eigenen Abschlussfilm…



Wie auf der Premiere in Schieder schon verteilt, gibt es nun also die DVD zu „Wenn heute noch gestern ist“. Jeder Interessierte kann mir gerne eine Mail zukommen lassen. Gegen eine kleine Gebühr lass ich euch dann ein Exemplar zukommen. Außerdem wird es noch die Möglichkeit geben sich auf der Premiere in Köln ein Exemplar zu sichern.


Letzten Samstag war es also so weit und „Wenn heute noch gestern ist“ wurde erstmals öffentlich vorgeführt. Hier eine kleine Zusammenfassung des Tages.
Los ging es am späten Vormittag ab Deutz mit einem geliehenen Kleinbus. Die bei allen Mitreisenden vorherrschende Nervosität wich jedoch schnell der Vorfreude – auf den Ort, die netten Menschen, der Feierlichkeiten rund um den Schlossgarten, etc. Irgendwie war es wieder da, dieses Klassenfahrtsgefühl, welches sich schon während der Dreharbeiten bemerkbar machte.
Bester Laune vergingen die 2 Stunden fahrt wie im Fluge, nicht zuletzt dank wunderbarer Heimatmelodien von WDR4
. Angekommen im sonnigen Schieder konnten wir nur einen kurzen Blick in den nun fertigen Schlossgarten werfen, immerhin musste der anliegende Raum im Bürgerhaus hergerichtet werden. Beamer aufbauen und kalibrieren, Raum verdunkeln, Ton testen, etc pp. Während dies geschah, wurden 3 von uns in die Kneipe einer unserer Sponsoren gebracht, um das spannende Bundesliga Finale nicht zu verpassen. Der Rest machte sich parallel über Kaffee, Kuchen, Bier und Obstler her bei Brinksmeiers (Schauplatz der finalen Szene). Kurz vor der Premiere führten unsere Wege dann wieder zusammen und wir machten uns wohl gestimmt auf zum Bürgerhaus. Dort angekommen standen schon einige Menschen vor der Tür zum Vorführraum. Der Andrang war durchaus beachtlich und schon war die fast vergessene Nervosität wieder da. Den kurzen Moment der Ruhe im Vorführraum nutzten wir zum Sammeln der Gedanken. Gewisse Fragen machten sich breit: Sind die Komparsen zufrieden mit ihren Auftritten? Fühlt sich der Ort angemessen vertreten durch den Film? Und vor allem, wie kommt das schwere Thema bei den Zuschauern an?
Dann ging aber alles ganz schnell. Die Tür öffnete sich, viele Menschen strömten in den Saal, so viele, dass wir bald fast das doppelte an Stühlen dazu stellen mussten, wie angedacht waren. Die Leute nahmen Platz und der Bürgermeister ergriff das Wort. Nach sehr netten Danksagungen an uns, ein Filmprojekt in dem beschaulichen Ort zu realisieren, durften auch wir noch etwas sagen, bevor nun endlich das Licht ausging und der Film startete.
15 Minuten später, der Abspann läuft. Ein dunkler Saal und die totale Stille. Eigentlich folgt an dieser Stelle doch immer Applaus. Unsicherheit macht sich breit, dann erstmal den Abspann abwarten. Als auch der durch ist der erlösende Moment… die Leute klatschen. Na endlich. Waren die Leute so beschäftigt damit ihre Namen im Abspann zu suchen? Wirkte das Ende so lange nach? Warum diese Verzögerung? Fragen über Fragen, aber zum Glück gab es ja die Möglichkeit eines Gesprächs nach der Vorführung, die von sehr vielen Zuschauern dankend angenommen wurde. Dabei entwickelten sich sehr interessante Gespräche, aber auch skurrile Situationen – zumindest habe ich bisher noch nie ein Autogramm geschrieben. Sagen kann ich nur eines – die Kritiken waren durchweg positiv.

Als der Trubel allmählich sein Ende fand, schlossen wir uns nun den Feierlichkeiten rund um den Schlossgarten an. Eine Tafel wurde extra für uns hergerichtet, so dass wir im bekannten Ambiente des Films speisen konnten. Eine Live Band spielte eine kleine zeitreise durch die Musikgeschichte und auch sonst wirkte alles sehr stimmig. Mit zunehmender Dunkelheit zeigten sich auch die beeindruckenden Lichtgestaltungen des Gartens und des Schlosses.

Gut versorgt mit Speiß und Trank und netten Gesprächen mit den Leuten der Umgebung warteten wir also auf das „kleine“ Finale. Zumindest wurde es so angekündigt. Der Bürgermeister sprach von einer kleinen Illumination und stapelte tief. Sogar sehr tief. Denn was uns am späten Abend da erwartete, war ein Feuerwerk, wie man es selten sieht. Synchron zu mitreißender Musik, spielten sich auf diversen Ebenen viele unterschiedliche Effekte ab. Flammenwerfer, die in die höhe schießen, Raketen in allen denkbaren Ausführungen, Vulkane, Knallkörper, Funkenregen und -kreisel und eine riesen Rakete zum Schluss, die den ganzen Himmel mit Funken erhellte. Beeindruckend.

Vielen Dank also an Schieder, die uns mit dem Schlossgartenfest wirklich einen tollen Rahmen für die Premiere geboten haben. Ein gelungener Tag, der mit einer überaus heiteren Heimreise gekrönt wurde. Ich komme gerne wieder.

Die Termine für die Premiere von „Wenn heute noch gestern ist“ stehen fest. Es wird zwei Termine geben, da eine Vorstellung am Drehort bevorsteht und danach die offizielle Premiere im Rahmen einer Veranstaltung der Hochschule statt findet. Beide Veranstaltungen sind öffentlich, können also gerne besucht werden.
16.05.2009 in Schieder-Schwalenberg
Im Bürgersaal des Rathauses
Beginn: 18:00Uhr
10.06.2009 in Köln
Im Odeon Theater in der Severinstraße
Beginn: 20:00Uhr
In Köln werden alle 4 Filme des Studienganges vorgestellt. Es lohnt sich in beiden Fällen anwesend zu sein!